Kanzlei Rechtsanwalt und Fachanwalt Wendt in Berlin und Neuruppin.

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht.
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Informationen über die Kosten gehören auch zum Mandantengespräch. Grundlage für die Gebührenberechnung ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), für die Berechnung der Gerichtskosten das Gerichtskostengesetz (GKG).

 

Die Höhe der Rechtsanwaltsgebühren richtet sich in aller Regel nach detaillierten gesetzlichen Bestimmungen, wobei die Gebührentabelle bei Geldforderungen die anwaltliche Leistung in Beziehung zum Streitwert setzt mit der Folge, daß der Anwalt etwa im Falle eines Streites über 1.000,00 EUR bei gleicher Leistung eine wesentlich geringere Gebühr abrechnen kann als in einem Fall, wo es um sagen wir 10.000,00 EUR geht.

 

Entscheidend ist, daß der Rechtsanwalt seine Gebühren nicht willkürlich bestimmen kann. Von den gesetzlichen Bestimmungen abweichen kann der Rechtsanwalt nur in solchen Fällen, in denen er mit dem Mandanten eine entsprechende Honorarvereinbarung getroffen hat. Eine solche kann in Ausnahmefällen sinnvoll sein, wenn die Wahrnehmung der anwaltlichen Tätigkeit etwa weite Dienstreisen oder ein über das durchschnittliche Maß weit hinausgehendes Aktenstudium erforderlich macht.

 

Die Kosten einer telefonischen oder mündlichen Erstberatung können frei vereinbarten werden. In der Regel betragen sie je nach Umfang der Beratung, Wert und Bedeutung der Angelegenheit zwischen 50,00 und 190,00 EUR zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer (z.Zt. 19 %).

 

Besteht eine Rechtsschutzversicherung, sollte der Mandant vor dem Beratungsgespräch eine Kostenzusage seiner Rechtsschutzversicherung einholen. Die Kosten können dann direkt mit der Versicherung abgerechnet werden. Zu beachten ist, daß in manchen Rechtsschutzversicherungsverträgen eine Selbstbeteiligung des Versicherten vorgesehen ist.

 

Ist der Mandant finanziell nicht in der Lage, die Kosten der Beratung aufzubringen, kann er vor der Beratung beim Anwalt einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht seines Wohnsitzes beantragen, den er dann bei der Beratung dem Anwalt vorlegt. Die Kosten der Beratung können dann, abgesehen von einer Selbstbeteiligung in Höhe von 15,00 EUR, direkt mit der Staatskasse abgerechnet werden.

 

Die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die Staatskasse besteht im übrigen auch im gerichtlichen Verfahren (sog. Prozesskostenhilfe). Der Rechtsuchende sollte sich aber darüber im klaren sein, daß der heute aus der Mode gekommene Begriff des „Armenrechts” nach wie vor eine sinnvolle Orientierung darstellt:

 

In den Genuß von Prozesskostenhilfe kommt, wer nach sorgfältiger Prüfung seiner Einnahmen und seines Vermögens als nicht imstande angesehen wird, selbst für die Kosten eines Rechtsstreits aufzukommen. Außerdem behält der Staat sich in diesen Fällen vor, die Unterstützung des Antragstellers auch davon abhängig zu machen, ob die Verfolgung seiner Ziele Aussicht auf Erfolg hat und, wie es im Fachjargon heißt, nicht „mutwillig” ist.

fristgerechte Kündigung eines Arbeitsverhältnisses

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